EHEMALIGE EINSATZFAHRZEUGE

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Kommandowagen 1977

Der Kommandowagen diente als Vorausfahrzeug für den Einsatzleiter, Kommandanten oder Zugführer. Den Zeitvorsprung vor dem ersten Löschfahrzeug konnte er für die Erkundung der Einsatzstelle nutzen.

Geschichte:
Für den bei der Polizei gebraucht erworbenen Kdow baute man an das Öllager eine eigene Garage an. In der großen Fahrzeughalle waren alle Stellplätze bereits belegt. Obwohl die Garage ein Heizlüfter beheizte, zeigte der BMW auf Grund seiner hohen Laufleistung im Winter Startschwierigkeiten. Im kalten Zustand ließ sich die Automatik kaum schalten. Trotz des Zeitvorteils einer Wohnung im Gerätehaus hatte der Kommandant immer wieder Probleme, vor dem ersten Löschfahrzeug auszurücken.

Fahrzeug:
Fahrgestell: BMW 520 / 4
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 2 Einsatzkräfte / 5 Sitzplätze
Baujahr: 1977
Dienstzeit: von 1982 bis 1987, lief zuvor bei der Autobahnpolizei

Beladung (auszugsweise):
1 Pulverlöscher 6 kg
Türöffnungswerkzeug
Schutzkleidung

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Kommandowagen 1985

Der Kommandowagen diente als Vorausfahrzeug für den Einsatzleiter, Kommandanten oder Zugführer. Den Zeitvorsprung vor dem ersten Löschfahrzeug konnte er für die Erkundung der Einsatzstelle nutzen.

Fahrzeug:
Fahrgestell: BMW 318i Kat
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 2 Einsatzkräfte / 5 Sitzplätze
Baujahr: 1985
Dienstzeit: von 1987 bis 1994.
Verbleib: Übergeben an die Partnerstadt Nauplia (Griechenland) für Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz

Beladung (auszugsweise):
1 Pulverlöscher 6 kg
1 Atemschutzgerät
1 Sanitätskasten

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Kommandowagen 1994

Der Kommandowagen diente als Vorausfahrzeug für den Einsatzleiter, Kommandanten oder Zugführer. Den Zeitvorsprung vor dem ersten Löschfahrzeug konnte er für die Erkundung der Einsatzstelle nutzen.

Fahrzeug:
Fahrgestell: BMW 525tds Touring
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 4 Einsatzkräfte / 5 Sitzplätze
Baujahr: 1994
Dienstzeit: von 1994 bis 2004.
Verbleib: Nach Unfall ausgesondert

Beladung (auszugsweise):
Laptop mit Gefahrgutliteratur
Pressluftatmer
Tragbare Funkgeräte
Mobiltelefon
Laptop u.a. mit Gefahrgutliteratur
Digitalkamera
Handscheinwerfer
Einsatzunterlagen
Verkehrswarngerät

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Kommandowagen 2002

Der Kommandowagen diente als Vorausfahrzeug für den Einsatzleiter, Kommandanten oder Zugführer. Von ihm erfolgte die Abwicklung des Funkverkehrs an kleineren Einsatzstellen. Zeitweise nutzte die Feuerwehr den Kdow als Ersatzfahrzeug bei Ausfall eines First Resonder-Fahrzeuges.

Fahrzeug:
Fahrgestell: BMW 520i Touring
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 2 Einsatzkräfte / 5 Sitzplätze
Baujahr: 2002
Dienstzeit: von 2005 bis 2012, lief zuvor bei einer Werkfeuerwehr der Firma BMW
Verbleib: An Notarztverein Schömberg. 2014 an DRK Heidelsheim als Helfer-vor-Ort-Fahrzeug

Beladung (auszugsweise):
6 kg Pulverlöscher
Tragbare Funkgeräte
Mobiltelefon
Laptop u.a. mit Gefahrgutsoftware
Einsatzunterlagen
Digitalkamera
Handscheinwerfer
Brecheisen
Verkehrswarngerät
Defibrillator

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Mannschaftstransportwagen 1962

Der Mannschaftstransportwagen diente in erster Linie zum Nachführen von Einsatzkräften. Über den gebraucht erworbenen VW Bus ist aus den Unterlagen nichts weiter bekannt.

Fahrzeug:Fahrgestell: VW Bus 1200
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 1 Einsatzkraft / 5 Sitzpläze
Baujahr: 1962
Dienstzeit: von 1964 bis 1968

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Unfallrettungswagen 1968

Bei dem so bezeichneten Unfallrettungswagen handelte es sich eigentlich um einen Einsatzleitwagen. Neben der Möglichkeit zum behelfsmäßigen Krankentransport zog der VW Bus den selber ausgebauten Rüstanhänger. Diese beiden Aufgaben mögen Ende der 1960er Jahre zu der Bezeichnung URW geführt haben.

Geschichte:
Die Montage von Halterungen zur Aufnahme von zwei Krankentragen ermöglichten den behelfsmäßigen Krankentransport. Fahrten mit Verletzten oder Erkrankten in das Kreiskrankenhaus nach München Alt-Perlach wurden damit hin und wieder durchgeführt. Als ein Rettungswagen bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Ottobrunn stationiert war, entfiel diese Aufgabe.

Fahrzeug:
Fahrgestell: VW Bus
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 8 Einsatzkräfte
Baujahr: 1968
Dienstzeit: von 1968 bis 1978
Verbleib: Unbekannt

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Mannschaftstransportwagen 1972

Der Mannschaftstransportwagen diente zum Nachführen von Einsatzkräften und zum Materialtransport auf der Ladefläche. Die hauptberuflichen Gerätewarte nutzten ihn für ihre Dienstfahrten und Besorgungen sowie für die Wartung der Hydranten. Zugfahrzeug für den Anhänger.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Ford Transit 130
Besatzung: 9 Sitzpläze
Aufbau: Ford
Baujahr: 1972
Dienstzeit: von 1972 bis 1982.
Verbleib: Unbekannt

Beladung (auszugsweise):
1 Pulverlöscher 6kg
1 Sanitätskasten

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Einsatzleitwagen 1978

Der Einsatzleitwagen diente als Führungsfahrzeug und übernahm an der Einsatzstelle die Funkführung. Weitere Aufgaben waren der Material-und Personaltransport sowie das Ziehen des Anhängers.

Geschichte:
Da der damalige Kommandant das Zimmererhandwerk erlernt hatte, erstellte er den heckseitigen Innenausbau als Holzregal.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Mercedes Benz 208
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 9 Einsatzkräfte
Baujahr: 1978
Dienstzeit: von 1978 bis 1982.
Verbleib: Umbau zum MTW nach Indienststellung eines neuen MZF im Jahr 1982

Beladung (auszugsweise):
2x Pressluftatmer
Atemschutzmasken
Beatmungsgerät
Sanitätskasten
Türöffnungswerkzeug
Kabeltrommel
Verkehrswarngerät
Handlampen

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Mannschaftstransportwagen 1978

Der Mannschaftstransportwagen rückte vor allem für Kleineinsätze aus wie Tierrettungen, Sperrdienste oder Wasserschaden. Weitere Aufgaben waren der Personaltransport sowie das Ziehen des Anhängers.

Geschichte:
Um zusätzlich 2 E-Sauger unterzubringen, entfiel beim Umbau vom ELW zum MTW die hintere dreiplätzige Sitzbank

Fahrzeug:
Fahrgestell: Mercedes Benz 208
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 6 Einsatzkräfte
Baujahr: 1978
Dienstzeit: von 1982 bis 1987.
Verbleib: Umbau zum KLAF

Beladung (auszugsweise):
1 Pulverlöscher 6kg
2x Pressluftatmer
Atemschutzmasken
2x E-Sauger
30 m D-Schlauch
Beatmungsgerät (Pulmotor)
Sanitätskasten
Türöffnungswerkzeug
Handkreissäge
Kabeltrommel
Verkehrswarngerät
Handlampen

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Mehrzweckfahrzeug 1982

Das MZF diente für die Einsatzleitung und die Funkführung an der Einsatzstelle sowie für den Material- und Personaltransport und als Zugfahrzeug für den Anhänger. Außerdem nutzten ihn die Kameraden für ihre Dienstfahrten zu den Lehrgängen der Kreisausbildung. Bei Großschadenslagen (Sturmschaden / Hagelschlag / Starkregen) wurde die Beladung einsatzbezogen aus dem Gerätelager zusammengestellt.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Mercedes Benz 307 D
Aufbau: Krüpelmann
Besatzung: 8 Einsatzkräfte
Baujahr: 1982
Dienstzeit: von 1982 bis 2011
Verbleib: Verkauft an einen Gebrauchtfahrzeughändler

Beladung (auszugsweise):
1 Pulverlöscher 6kg

Ehemalige Einsatzleit- und Mehrzweckfahrzeuge

Mehrzweckfahrzeug 2002

Das MZF diente der Einsatzleitung bei Großeinsätzen sowie dem Material- und Personaltransport. Bei Großschadenlagen (Sturmschaden / Hagelschlag / Starkregen) wurde die weitere Beladung einsatzbezogen aus dem Gerätelager zusammengestellt.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Mercedes Benz Sprinter316 cdi
Aufbau: Team Oettl
Besatzung: 8 Einsatzkräfte
Baujahr: 2002
Dienstzeit: von 2002 bis 2012.
Verbleib: Umbau zu ELW

Beladung (auszugsweise):
1 Pulverlöscher 6kg
Mobiltelefon
Gefahrgutliteratur
Wasserversorgungspläne Ortsgebiet Ottobrunn
Schnelleinsatzzelt

Ehemalige Löschfahrzeuge

Motorspritze 1929

Fahrzeug:
Fahrgestell: MAN
Aufbau: AMMANN und Eigenausbau
Besatzung: 12 Einsatzkräfte
Baujahr: Unbekannt
Dienstzeit: von 1929 bis 1945.
Verbleib: Verschrottet

Beladung (auszugsweise):
Tragkraftspritze Balcke Rekord I
Tragbare Leitern
Armaturen
Strahlrohre
Schlauchmaterial
Schaumrohr

Ehemalige Löschfahrzeuge

LF 15 1944

Das aus der Kriegsproduktion stammende LF 15 diente der Brandbekämpfung und zog einen 1952 selber gebauten Schlauchanhänger.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Opel Blitz 3.0 t
Aufbau: KHD gefertigt aus Hartfaserplatten
Besatzung: 9 Einsatzkräfte
Baujahr: 1944
Dienstzeit:
von 1944 bis 1945 Fliegerhorst Neubiberg
von 1945 bis 1962 FF Ottobrunn.
Verbleib: Umbau zu Rüstkraft- und Mannschaftswagen; in Dienst bis 1967
Pumpe: 1500 l/min bei 8 bar
Löschmittel: 400 Liter Wasser

Beladung (auszugsweise):
Schlauchmaterial
Schaumausrüstung
Schiebleiter

Ehemalige Löschfahrzeuge

LF 15 1952

Die Royal Air Force beschaffte für den Brandschutz auf ihren Flugplätzen und Liegenschaften sechs LF 15 nach deutscher Bauart. Anstelle von Wasser transportierten sie 400 Liter Schaummittel. Mit Rückgabe vieler militärischer Einrichtungen an die Bundeswehr wurden diese Fahrzeuge überflüssig und ausgesondert. Die Ottobrunner Feuerwehr erwarb das LF 15 bei einem Gebrauchtfahrzeughändler in Düsseldorf und ließ es von militärgrün in rot umlackieren.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Mercedes-Benz LF 312 /42
Aufbau: Metz
Besatzung: 9 Einsatzkräfte
Baujahr: 1952
Dienstzeit:
von 1952 bis 1962 Flugplatzfeuerwehr der Royal Air Force
von 1962 bis 1972 FF Ottobrunn
Verbleib: unbekannt
Pumpe: 1500 l/min bei 8 bar
Löschmittel: 400 Liter Wasser

Beladung (auszugsweise):
Schlauchmaterial
Schiebleiter

Ehemalige Löschfahrzeuge

LF 16 TS 1972

Das LF 16 TS unterstützte die Brandbekämpfung durch den Aufbau der Wasserversorgung auf lange Schlauchstrecke. Dafür rückte es als drittes Fahrzeug im Lösch- und im Rüstzug aus.
Die Beladung war auch geeignet zur eigenständigen Abarbeitung von Sturmschäden. Eine neue Aufgabe kam in den 1990er Jahren hinzu mit der Absicherung von Einsatzstellen auf der Autobahn.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Magirus-Deutz FM 170 D 11 FA
Aufbau: Magirus
Besatzung: 9 Einsatzkräfte
Baujahr: 1972
Dienstzeit: von 1972 bis 2000.
Verbleib: An Privat; Fahrgestell ohne Aufbau soll nach Afrika exportiert worden sein
Pumpe: 1600 l/min bei 8 bar eingeschobene Tragkraftspritze TS 8/8 800 l/min bei 8 bar

Beladung (auszugsweise):
1 Pulverlöscher 12 kg
1 Feuerlöscher Halon
1 Kohlendioxidlöscher 6 kg
120 Liter Schaummittel in tragbaren Kanistern
760 m B-Schlauch (davon 240 m auf der Haspel)
270 m C-Schlauch
4 Steckleiterteile
dreiteilige Schiebeleiter
4 Atemschutzgeräte
Greifzug 15 kN
Stromerzeuger tragbar Leistung 5 kVA
Kettensäge
Verkehrswarngerät

Ehemalige Löschfahrzeuge

TLF 16 1958

Das TLF 16 war das erste neu beschaffte Einsatzfahrzeug in der Geschichte der Wehr und der damals jungen Gemeinde Ottobrunn. Da es in einem unbeheizten Gerätehaus untergestellt war, orderte man eine Tankheizung.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Magirus-Deutz Mercur 125 A
Aufbau: Magirus
Besatzung: 6 Einsatzkräfte
Baujahr: 1958
Dienstzeit: von 1958 bis 1981.
Verbleib: 1981 verkauft an die FF Börwang. Von dort 1993 zurückgeholt und als Oldtimer erhalten. Steht in der Sammlung der Rundhauberfreunde in Pastetten
Pumpe: 1600 l/min bei 8 bar

Beladung (auszugsweise):
2400 Liter Wasser
1 Pulverlöscher 12 kg
80 Liter Schaummittel in tragbaren Kanistern
30 m Schnellangriffsschlauch
4 Steckleiterteile
3 Atemschutzgeräte
Löschlanze
Löschbrause

Ehemalige Löschfahrzeuge

TLF 16 1981

Das TLF 16 rückte als erstes Fahrzeug im Löschzug zur Brandbekämpfung aus. Dabei bildete es zusammen mit der DLK 23-12 nB die 1. Gruppe im Löschzug.
Die Beladung schützte den ersten Trupp im Gefahrgut- und Strahlenschutzeinsatz durch Messtechnik und spezielle Schutzkleidung.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Magirus-Deutz FM 192 D 11 FA
Aufbau: Magirus
Besatzung: 6 Einsatzkräfte
Baujahr: 1981
Dienstzeit: von 1981 bis 2012.
Verbleib: Geschenk der Gemeinde Ottobrunn an die griechische Feuerwehr in Agia Sotira / Paniperi
Pumpe: 1600 l/min bei 8 bar

Beladung (auszugsweise):
2500 Liter Wasser
120 Liter Schaummittel in tragbaren Kanistern
1 Hochdrucklöscher 10 Liter Wasser/Schaum
1 Pulverlöscher 12 kg
2 Kohlendioxidlöscher 6 kg
120 m B-Schlauch
255 m C-Schlauch
30 m Schnellangriffsschlauch
1 Hydroschild
1 Dehnfugenbrandrohr D (Eigenbau)
1 auf dem Aufbaudach montierbarer Wasserwerfer (Leistung 2400 l/min)
4 Steckleiterteile
6 Atemschutzgeräte (davon 2 Stück in der Mannschaftskabine eingebaut zur Aufnahme während der Anfahrt zur Einsatzstelle)
4 Langzeitatemschutzgeräte
4 Fluchthauben
4 Chemikalienvollschutzanzüge
Kontaminationsschutzkleidung für 6 Einsatzkräfte
Hitzeschutzkleidung für 2 Einsatzkräfte
Gasspürkoffer
Wärmebildkamera
Notfallkoffer
Verkehrswarngerät

Ehemalige Löschfahrzeuge

TRO TLF 16 1974

Das TroTLF 16 rückte als erstes Fahrzeug im Rüstzug aus zur Brandbekämpfung bei Fahrzeugbränden. Mit dem RW 2 bildete es die 1. Gruppe im Rüstzug und übernahm die Brandabsicherung bei der technischen Hilfeleistung und im Gefahrguteinsatz. Es handelte sich um das einzige TroTLF 16 bei einer Freiwilligen Feuerwehr im Landkreis München.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Magirus-Deutz FM 170 D 11 FA
Aufbau: Magirus
Besatzung: 6 Einsatzkräfte
Baujahr: 1974
Dienstzeit: von 1974 bis 2006
Verbleib: 2007 übergeben an Feuerwehr Brzezie im polnischen Partnerlandkreis Wieliczka
Pumpe: 1600 l/min bei 8 bar

Beladung (auszugsweise):
1800 Liter Wasser
750 kg Pulver BC
30 Liter Schaummittel im Tank für Flow-Mix-Schaumzumischanlage
100 Liter Schaummittel in tragbaren Kanistern
1 Pulverlöscher 12 kg
1 Kohlendioxidlöscher 6 kg
340 m B-Schlauch
240 m C-Schlauch
60 m Schnellangriffsschlauch Wasser
2 30 m Schnellangriffsschläuche Pulver
Hydroschild
4 Steckleiterteile
4 Atemschutzgeräte
2 Fluchthauben
3 Chemikalienvollschutzanzüge
Flammschutzkleidung für 2 Einsatzkräfte
Hitzeschutzkleidung für 2 Einsatzkräfte
Gasspürkoffer
Ex-Warn-Gerät
Notfallkoffer
Defibrillator
Verkehrswarngerät

Ehemalige Löschfahrzeuge

ZB 6 1971

Aufgabe des Zubringerlöschfahrzeuges war der Wasser- und Schaummitteltransport zu Einsatzstellen ohne ausreichender Wasserversorgung (vor allem Autobahn, Waldgebiete). Es stellte eine leistungsfähige Pumpe und einen Schaum-Wasserwerfer bei Bränden in Gewerbe- und Industriebauten bereit. Angehängt war der Schaum-Wasser-Werferanhänger.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Magirus-Deutz 200 D 16 A
Aufbau: Magirus
Besatzung: 3 Einsatzkräfte
Baujahr: 1971
Dienstzeit:
von 1971 bis 1991 BF München
von 1991 bis 2006 FF Ottobrunn
Verbleib: seit 2006 FF Harthausen
Pumpe 2400 l/min bei 8 bar

Beladung (auszugsweise):
5500 Liter Wasser
500 Liter Schaummittel
1 Pulverlöscher 12 kg
180 m B-Schlauch
150 m C-Schlauch
1 Hydroschild
1 auf dem Aufbau montierbarer Schaum-/Wasserwerfer (Leistung 1850 l/min)
2 Atemschutzgeräte
1 Kettensäge
Hitzeschutzkleidung

Ehemalige Hubrettungsfahrzeuge

DL 30 1971

Die primäre Aufgabe der Drehleiter ist die Menschenrettung. Des weiteren lässt sie sich verwenden zur Brandbekämpfung aus der Höhe oder als Arbeitsgerät bei der Beseitigung von Sturmschäden sowie zur technischen Hilfeleistung in der Höhe.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Magirus-Deutz FM 170 D 12 F
Aufbau: Magirus
Besatzung: 6 Einsatzkräfte
Baujahr: 1971
Dienstzeit:
1971 bis 1996 bei FF Ottobrunn
1996 bis 2004 bei FF Rosenfeld

Beladung (auszugsweise):
160 m B-Schlauch
3 Atemschutzgeräte
Stromerzeuger tragbar Leistung 5 kVA
Be- und Entlüftungsgerät mit Leichtschaumvorsatz
Rollglis-Abseilgerät

Leiter:
Leiterlänge ausgefahren 30 Meter
Rettungskorb Tragkraft 2 Personen oder 180 kg
Kraneinrichtung mit 3 to Hubkraft

Ehemalige Hubrettungsfahrzeuge

DLK 23-12 nB 1996

Die Aufgaben der Drehleiter sind Menschenrettung und Brandbekämpfung aus oder in großer Höhe. Mit ihr können Personen bis aus dem 8. Stockwerk gerettet werden. Die Drehleiter bildet als 2. Fahrzeug im Löschzug mit dem LF 20/16 die 1. Gruppe im Brandeinsatz. Wegen der Torhöhe der alten Fahrzeughalle wurde die Ausführung in niedriger Bauart beschafft.

Fahrzeug:
Fahrgestell: IVECO 150 E 27
Aufbau: Magirus
Besatzung: 3 Einsatzkräfte
Baujahr: 1996
Dienstzeit: 1996 – 2017

Drehleiter:
Leiterlänge 30 Meter
Rettungshöhe 23 Meter bei seitlicher
Ausladung von 12 Meter. Rettungskorb
für 3 Personen belastbar mit 270 kg.
Ausgestattet mit Halterungen für
Krankentrage, Wenderohr und
Flutlichtscheinwerfern

Mitgeführte Löschmittel:
12 kg Pulverlöscher

Beladung (auszugsweise):
110 Meter B-Schlauch
120 Meter C-Schlauch
2x Pressluftatmer
Notfallkoffer
Sprungpolster
Rettungswanne
Flaschenzug
Sperrwerkzeug / Ziehfix
Hochdrucklüfter
tragbarer Stromerzeuger 8 kVA
3x Kettensägen
Kettensäge Elektroantrieb
Schnittschutzkleidung
2x Halogenscheinwerfer 1000W
Laserentfernungsmesser

Ehemalige Rüst- und Gerätewagen

RW 2 1973

Der Rüstwagen rückte aus zur technischen Hilfeleistung und zur Ölschadensbekämpfung. Deshalb gehörte er mit dem TroTLF 16 zur 1. Gruppe des Rüstzuges.
Die Feuerwehren Gräfelfing und Ottobrunn stellten 1973 die ersten beiden Rüstwagen im Landkreis München in Dienst. 1975 wurde die Beladung um den hydraulischen Rettungsspreizer ergänzt.

Fahrzeug:
Fahrgestell:Magirus-Deutz FM 170 D 11 FA
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 3 Einsatzkräfte
Baujahr: 1973
Dienstzeit:
1973 bis 1990
anschließend Umbau zum SW1400 – GW-Öl

Beladung (auszugsweise):

1 Pulverlöscher 12 kg
Stromerzeuger 20 kVA
Seilwinde Zugkraft 50 kN
Lichtmast mit 3 Scheinwerfer 1000 Watt
4 Steckleiterteile
3 Atemschutzgeräte
Stromerzeuger tragbar Leistung 5 kVA
hydraulischer Rettungsspreizer
hydraulische Rettungsschere
2 hydraulische Spreizzylinder
hydraulischer Trittplattenheber 20 Tonnen Hubkraft
hydraulischer Stufenheber 25 Tonnen Hubkraft
hydraulischer Stufenheber 55 Tonnen Hubkraft
Hebekissensatz
Flammschutzkleidung für 2 Einsatzkräfte
Kettensäge
Kettensäge Elektroantrieb
Trennschleifer
Greifzug 30 kN
Autogen-Schneidgerät
Be- und Entlüftungsgerät mit Leichtschaumvorsatz
Baustützen, Bauspindeln, Schachtspindeln
Rüstholz
Ölwehrausrüstung (Abdichtmaterial, nicht funkenreißendes Werkzeug, 4 Auffangbehälter, Mineralölumfüllpumpe Leistung 300 Liter/min bei 1,5 bar, Gullydichtkissen, Schlauchmaterial)
Beleuchtungsgeräte
Tauchpumpe
Sanitätskasten
Verkehrswarngerät

Ehemalige Rüst- und Gerätewagen

RW 2 1990

Der Rüstwagen bildete mit dem TroTLF 16 die 1. Gruppe im Rüstzug, denn seine Aufgaben waren die Durchführung technischer Hilfeleistungen und die Ölschadensbekämpfung.

Fahrzeug:
Fahrgestell: IVECO 120-23 AW
Aufbau: Magirus
Besatzung: 3 Einsatzkräfte
Baujahr: 1990
Dienstzeit: von 1990 bis 2006.
Verbleib: 2007 Umbau zum LKW

Einbauaggregate:
Stromerzeuger 20 kVA
Seilwinde Zugkraft 50 kN
Lichtmast mit 2 Halogenscheinwerfer 1500 Watt

Beladung (auszugsweise):
1 Pulverlöscher 12 kg
4 Steckleiterteile
Klappleiter
3 Atemschutzgeräte
Rettungsplattform
Rettungswanne
Schaufeltrage
Stromerzeuger tragbar Leistung 5 kVA
S-Bahn-Erdungsgeräte
hydraulischer Rettungsspreizer
hydraulische Rettungsschere
2 hydraulische Spreizzylinder
2 hydraulische Trittplattenheber 20 Tonnen Hubkraft
2 hydraulische Stufenheber 25 Tonnen Hubkraft
2 hydraulische Stufenheber 55 Tonnen Hubkraft
Hebekissensatz 12 Tonnen Hubkraft
Hebekissensatz 24 Tonnen Hubkraft
Hebekissensatz 54 Tonnen Hubkraft
Absturzsicherung
Hitzeschutzkleidung für 2 Einsatzkräfte
Flammschutzkleidung für 2 Einsatzkräfte
Kettensäge
Kettensäge Elektroantrieb
Trennschleifer
Greifzug 32 kN
pneumatische Flüssigkeitsumfüllpumpe
Leckdichtbandagen
Be- und Entlüftungsgerät mit Leichtschaumvorsatz
Baustützen, Bauspindeln, Schachtspindeln

Ehemalige Rüst- und Gerätewagen

GW 1950

In Ergänzung zu dem Löschfahrzeug LF 15 beschaffte man einen gebrauchten Lieferwagen, denn man erkannte den steigenden Bedarf zur technischen Hilfeleistung. Im Laderaum saß die Mannschaft auf längs angeordneten Sitzbänken.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Opel Blitz
Aufbau: Eigenausbau
Baujahr: 1950
Dienstzeit: von 1955 bis 1962

Beladung (auszugsweise):
Flaschenzug
Seile
Büffelheber
Brechstange
Bolzenschneider
Schaufel
Pickel

Ehemalige Rüst- und Gerätewagen

KLAF 1978

Das Kleinalarmfahrzeug entstand aus dem ehemaligen MTW, denn der Bedarf für ein Fahrzeug zur Durchführung der technischen Hilfeleistung in kleinerem Umfang sowie der Tierrettung wuchs stetig. Zudem übernahm es die Verkehrsabsicherung der Einsatzstelle.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Mercedes-Benz 208
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 5 Einsatzkräfte
Baujahr: 1978
Dienstzeit:
von 1978 bis 1982 als ELW
von 1982 bis 1987 als MTW
von 1987 bis 1993 als KLAF
Verbleib: Verkauft an Privat

Beladung (auszugsweise):
Mehrzweckleiter
2 Atemschutzgeräte
Sperrwerkzeug
Imkerschutzkleidung für 2 Einsatzkräfte
Kettensäge
2 E-Sauger
Ölbindemittel
Handwerksgerät
Abdeckplane
Verkehrswarngerät

Ehemalige First Responder-Fahrzeuge

FR 2002

Das First Responder-Fahrzeug rückte zu medizinischen Notfällen aus. Dafür war es rund um die Uhr mit freiwilligen Kameraden besetzt, die sich dafür in einem Schichtplan eintrugen. Es handelte sich um das zweite für den 2006 gegründeten First Responder-Dienst angeschaffte Fahrzeug. Die Anschaffung ermöglichte die zweckgebundene Spende der in Ottobrunn ansässigen Trurnit Gruppe.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Audi A6 2,7 Avant Quattro
Aufbau: Binz / Eigenausbau
Besatzung: 1 Einsatzkraft / 5 Sitzpläze
Baujahr: 2002
Dienstzeit: von 2007 bis 2010.
Lief zuvor als NEF bei der BF Stralsund
Verbleib: Ausgesondert nach Unfall

Beladung (auszugsweise):
1 Wasserlöscher 6 Liter
1 Pulverlöscher 6 kg
Notfall-Rucksack
Kinder-Notfalltasche
Defibrillator
KED-System
Stifneck-Satz
Halligan-Tool
Handlampen
Material zur Verkehrsabsicherung

Ehemalige First Responder-Fahrzeuge

FR 2004

Das First Responder-Fahrzeug rückte zu medizinischen Notfällen aus. Dafür war es rund um die Uhr mit freiwilligen Kameraden besetzt, die sich dafür in einem Schichtplan eintrugen. Es handelte sich um das erste für den 2006 gegründeten First Responder-Dienst angeschaffte Fahrzeug. Das Fahrzeug wurde von dem Ottobrunner Unternehmen Elektroanlagen Götzberger zur Verfügung gestellt. Die Firmen Karosseriefachbetrieb Brinse und Bosch Sicherheitstechnik unterstützten den Umbau zu einem Einsatzfahrzeug.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Nissan Terrano
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 1 Einsatzkraft / 3 Sitzpläze
Baujahr: 2004
Dienstzeit: von 2006 bis 2012.
Verbleib: von 2012 bis 2015 FF Heimstetten

Beladung (auszugsweise):
1 Wasserlöscher 6 Liter
1 Pulverlöscher 6 kg
Notfall-Rucksack
Kinder-Notfalltasche
Defibrillator
MetHB Messgerät
KED-System
Stifneck-Satz
Burnshield Brandwundenversorgungs-Satz
Feuerwehr-Werkzeugkasten
Halligan-Tool
Handlampen
Material zur Verkehrsabsicherung
Digitalkamera

Ehemalige First Responder-Fahrzeuge

FR 2009

Das First Responder-Fahrzeug rückte zu medizinischen Notfällen aus. Dafür war es rund um die Uhr mit freiwilligen Kameraden besetzt, die sich dafür in einem Schichtplan eintrugen. Es handelte sich um den Ersatz für ein verunfalltes Fahrzeug.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Audi A4 2.0 Avant
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 1 Einsatzkraft / 5 Sitzpläze
Baujahr: 2009
Dienstzeit: von 2010 bis 2012.
Verbleib: Umbau zum Kdow

Beladung (auszugsweise):
1 Wasserlöscher 6 Liter
1 Pulverlöscher 6 kg
Notfall-Rucksack
Kinder-Notfalltasche
Defibrillator
KED-System
Stifneck-Satz
Halligan-Tool
Handlampen
Material zur Verkehrsabsicherung

Ehemalige sonstige Fahrzeuge und Anhänger

LKW 1969

Das frühere Bauhoffahrzeug diente hauptsächlich auf dem Gelände des Gerätehauses vor allem im Winter zum Schneeräumen und Streuen der Betriebsflächen.

Fahrzeug:
Fahrgestell: LADOG K 122 ALL
Aufbau: Eigenausbau
Besatzung: 2 Einsatzkräfte
Baujahr: 1969
Dienstzeit:
von 1969 bis 1988 Bauhof Gemeinde Ottobrunn
von 1988 bis 1992 FF Ottobrunn

Beladung (auszugsweise):
1 Wasserlöscher 6 Liter
1 Pulverlöscher 6 kg
Notfall-Rucksack
Kinder-Notfalltasche
Defibrillator
KED-System
Stifneck-Satz
Halligan-Tool
Handlampen
Material zur Verkehrsabsicherung

Ehemalige sonstige Fahrzeuge und Anhänger

SW 1400 1973

Der erste Rüstwagen wurde von den Gerätewarten umgebaut zum Schlauchwagen. Zusätzlich verstaute man in ihm eine ergänzende Ausrüstung zur Bekämpfung von Ölschäden und Gefahrgutunfällen. Mit seinem Lichtmast rückte er aus zur Ausleuchtung von Einsatzstellen.

Fahrzeug:
Fahrgestell: Magirus-Deutz FM 170 D 11 FA
Aufbau: Magirus / Eigenausbau
Besatzung: 3 Einsatzkräfte
Baujahr: 1973
Dienstzeit:
von 1973 bis 1990 als RW 2
von 1990 bis 2001 als SW 1400 / GW-Öl
Verbleib: Verkauft an Privat

Einbauaggregate:
Stromerzeuger 20 kVA
Seilwinde Zugkraft 50 kN
Lichtmast mit 3 Scheinwerfer 1000 Watt

Beladung (auszugsweise):
1 Pulverlöscher 12 kg
1400 m B-Schlauch gekuppelt in Buchten
Tragkraftspritze TS 8/8 Leistung 800 Liter bei 8 bar
Faltbehälter Fassungsvermögen 5000 Liter
4 Steckleiterteile
3 Atemschutzgeräte
Stromerzeuger tragbar Leistung 5 kVA
Be- und Entlüftungsgerät mit Leichtschaumvorsatz
Ölwehrausrüstung (Abdichtmaterial, nicht funkenreißendes Werkzeug, 4 Auffangbehälter, Mineralölumfüllpumpe Leistung 300 Liter/min bei 1,5 bar, Gullydichtkissen, Schlauchmaterial, Ölbindemittel)
Edelstahlfässer
Beleuchtungsgeräte
Sanitätskasten
Verkehrswarngerät

Ehemalige sonstige Fahrzeuge und Anhänger

SWW 1982

Der Schaum-Wasserwerfer bewährte sich bei Großbränden von Gewerbebauten. Er war zuerst ständig am TroTLF 16 angehängt. Ab 1991 hängte er an dem Großtanklöschfahrzeug ZB 6, das ihn mit seiner leistungsstarken Pumpe speiste.

Fahrzeug:
Hersteller: Minimax
Baujahr: 1982
Dienstzeit: von 1982 bis 2006.
Verbleib: seit 2006 FF Harthausen

Beladung (auszugsweise):
240 Liter Schaummittel
60 m B-Schlauch

Leistung:
2000 l/min

Wurfweite:
Wasser bis 60 m
Schaum bis 40 m